Heldenprofil: Beatrice Prior

Das Heldenprofil:

Name: Beatrice Prior (Tris)
Superkraft: reine Gene
Power-Gadget: keines
Status: Mensch
Moral: christlich
Funktion: Rebellin > Märtyrerin
Gegner: Jeanine Matthews und Bureau of Genetic Welfare
Bücher: Veronica Roth: Divergent, Insurgent & Allegiant

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Von Flipper bis zum Lawinenspürhund: unsere tierischen Helden

flipperIch freue mich, euch unser neuestes Podcast-Thema vorzustellen! Am Samstag wird wieder aufgenommen und diesmal dreht sich alles um tierische Helden. Von Geschichten und Serien der Populärkultur bis zum tierischen Alltagsheld wird alles vertreten sein! Besonders spannend wird die Frage, warum nur bestimmte Tiere für uns Menschen ins Heldenbild passen. Welche Eigenschaften haben sie, was unterscheidet sie von menschlichen HeldInnen? Welche Tiere sind mit welchen besonderen Attributen (in unseren Köpfen) ausgestattet?

Ihr seht, es wird spannend – und wir können es kaum erwarten, los zu legen!

Bis dahin könnt ihr euch ja die eine oder andere Stunde mit einer Flipper-Folge versüßen:

They call him Flipper, Flipper, faster than lightning,
no-one you see is smarter than he,
and we know Flipper lives in a world full of wonder,
flying there under, under the sea!

Luc Bessons Heldinnen

 

lucy

We’ve codified our existence to bring it down to human size, to make it comprehensible, we’ve created a scale so we can forget its unfathomable scale.

Mathilda, Leeloo und jetzt Lucy: Luc Bessons neuester Film zeigt uns wieder die Frau als zentrales Schlüsselelment und starke Heldin, die ihr Schicksal in die Hand nimmt. Entwicklung und Evolution stehen dabei im Vordergrund: Zu Mathilda, die sich von Léon zur Profikillerin ausbilden lässt und Leeloo, die als Fünftes Element die Welt rettet, gesellt sich nun Lucy, die wahrscheinlich einzige authentische Antwort auf so viele Superheldenfilme, die das aktuelle Kino derzeit ausspeit.

Nicht Held vs. Bösewicht und der altbewährte Kampf Gut gegen Böse steht hier im Mittelpunkt; auch nicht das Verbergen eines Doppellebens, sondern das Motiv des Antihelden: Rache und Überleben, mit einer möglichst ausdruckslosen Mimik. Wie Spiderman von einer Spinne gebissen wird, kommt es auch bei Lucy zu einer ungewöhnlichen Mutation durch ein Säckchen voller Drogen (CPH4), das in ihrem Bauch transportiert werden soll und reißt. Plötzlich kann sie mehr und mehr Hirnkapazität nutzen und entwickelt ungewöhnliche Kräfte.

Immer wieder kehrende Tieranalogien bringen dem Zuschauer das Grundthema des Films näher: Evolution. Selbst Lucys Name ist nicht zufällig gewählt, gilt doch das gleichnamige Skelett eines Australopithecus afarensis als Mutter der Gattung Homo. Morgan Freeman als betagter Wissenschaftler führt in die Welt der Neuronen und Hirnströme ein und stellt die Frage, was passieren würde, wenn der Mensch mehr als (Mythos oder nicht sei hier dahingestellt) die üblichen zehn Prozent seines Gehirn nutzt – was Lucy auch gelingt. Ihre Rache gegen jene, die ihr all das angetan haben, folgt auf dem Fuß: Zur Melodie des Mozart Requiem konfrontiert sie den Verantwortlichen, dem langsam klar wird, dass er wie Frankenstein seinem Monster gegenübersteht und eine wilde Verfolgungsjagd beginnt.

Luc Besson liefert hier einmal mehr eine beeindruckende Evolution auch innerhalb des Films: Vom Partygirl zur mutierten Antiheldin (mit ansehnlichem Drogenfahnder als Sidekick) zum Schlüsselelment des Wissens über Raum und Zeit.

 

Marvels Superheldinnen zwischen Erotik und Emanzipation

Marvel Comics stellt sich in den letzten Monaten der zunehmenden Kritik in Bezug auf ihre Superheldinnen. Angefangen hat alles mit den Beschwerden, es gäbe zu wenige weibliche Heldinnen in deren aktuellen Kinofilmen:

Here are all the upcoming movies that have been announced from Marvel from now until 2018: Captain America 2Captain America 3The Amazing Spider-Man 2The Amazing Spider-Man 3, and The Amazing Spider-Man 4, X-Men: The 1970s, X-MenThe 1980s, The Avengers 2Guardians of the GalaxyAnt-Man, and the untitled Fantastic Four reboot.

That’s a lot of tights — but very few women are in them. Female characters will have varying levels of prominence in some of the movies listed above, but there isn’t a single female (or nonwhite) protagonist on that slate.

( Indiewire, 18. 3. 2014 )

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Million Ways To Deconstruct the Wild West Hero

Der Wilde Westen hat sie geboren, die Revolverhelden Amerikas. Sie sind unerschrockene, harte Männer, die nicht zögern ihren Colt zu ziehen, um Gerechtigkeit in eine klar in Gut/Böse strukturierte Welt zu bringen.  Sie sind keine Baby-Face-Schönlinge, die sich mit vielen Gadgets oder gar smarten Tricks behaupten… Nein ihnen erkennt man schon von weiten an, dass sie unzählige Abenteuer und Salonschlägereien hinter sich haben.

A Million Ways To Die In The West zeigt einen ganz anderen Lonesome Sheepboy. Albert Stark – Ich muss immer an Eddard Stark aus The Song Of Ice And Fire denken. Ob das ein Zufall ist? Ich denke nicht, denn er ist der Parade-Held des ersten Bands bzw der ersten Season. Aber in dem von Intrigen und Verbrechen berstenden Westeros wird ihm seine hohe Moral schnell zum Verhängnis.

Von Westeros zurück zum Wilden Westen. Auch hier sterben die Menschen am laufenden Band weg, doch hier ist es die ganz harte Realität dieser Zeit die Millionen von Todesarten anbietet: von Krankheiten, Gewalt und dubiosen, medizinischen Praktiken bis zu einem Jahrmarktbesuch – denn “people die at the fair”. Als friedliebender Nerd hasst Albert den Westen und teilt dies auch gerne seinen Mitmenschen mit:

I’m not the hero. I’m the guy in the crowd making fun of the hero’s shirt; that’s who I am.

Ganz anders als A Game of Thrones-Eddard oder die Revolverhelden verspürt Albert nicht das geringste Bedürfnis die Ungerechtigkeiten und Widerwärtigkeiten seiner Umgebung zu ändern, weicht ihnen aus und will letztlich auch davor fliehen. Doch durch ein paar impulsive Aktionen, wie das Retten einer Fremden, verstrickt ihn der Wilde Westen schnell in seine Story-Strukturen: Bösewicht muss im Duell besiegt werden. Continue reading

TED – Von Helden und Antihelden

Was für eine wundervolle Reihe: Reading Between The Lines auf TED
Diese drei Videos zeigen sehr verständlich und unterhaltsam unterschiedliche Konzepte zum Thema Helden. Continue reading

Märchenhelden. Märchenheldinnen?

märchen

Bald ist es soweit! Am Wochenende starten wir wieder eine Herocast-Session, diesmal mit dem Thema “MärchenheldInnen”. Wir kennen sie ja alle, die Prinzen und Retter in der Not. Und am Ende seufzt die Prinzessin und sie leben glücklich bis ans Lebensende. Oder zumindest bis zum Ende der Geschichte.

Wir wollen nun herausfinden, worin die Faszination der Märchenhelden liegt und ob es auch Märchenheldinnen gibt, die sich nicht nur leidend ihrem Schicksal ergeben. Was uns sicher zu den modernen Verfilmungen aus Hollywood à la Maleficent oder Snow White and the Huntsman führt, wo ganz neue Regeln aufgestellt werden.

Wir freuen uns schon aufs Casten und euer Reinhören!

 Bild: DigitalSpy

MTV Movie Award for Best *Male* Hero

Gestern Nacht wurde Henry Cavill als Clark Kent zum besten Helden mit dem MTV Movie Award gekürt. Als Superheld par excellence ist dies auch kaum verwunderlich. Gewundert habe ich mich nur, dass es noch nie eine Heldin geschafft hat. Diesmal wäre es auch gar nicht möglich gewesen, da die Nominierten alle männlich waren. Gab es in dem letzten Jahr tatsächlich keine herausragenden Heldinnen? Katniss Everdeen aus Hunger Games wäre definitiv eine typische Heldin, doch gewann die Darstellerin bereits in der Kategorie best performance (female) und war bereits einmal nominiert. Ganz allgemein rückblickend waren es tatsächlich sehr traditionelle Heldengeschichten die unsere Kinos präsentierten. Unendliche Remakes und Sequels und alle mit männlichen Hauptrollen…
Abgesehen von diesem Heldinnenmangel, zeigt der Rückblick auf die letzten Nominierungen und Preisträger, dass trotz weiblicher Konkurrenz sich immer die männlichen Rollen durchsetzten. Die “best male heroes” bedienen auch alle Klischees der Heldenstereotype: Superman als Vorzeige Superheld, Bilbo Baggins der Urtyp der Fantasyhelden, Harry Potter als der Zauberheld und zu Beginn Batman der dunkle Vigilant und Rächer. Das kommt beim Publikum besser an als individuelle Heldinnen wie Katniss und Selene (Underworld) oder gar nur Nebenrollen wie Catwoman oder Sue Storm.
Es wird also Zeit auch weibliche Heldinnentypen zu kreieren oder das männliche Stereotyp immer wieder mit großen Heldinnenrollen aufzuweichen. Wo ist eigentlich Superwoman geblieben?

Foto: “Superman” (690 spools of thread) by Devorah Sperber

Heldenprofil: Arrow

become something else
(http://www.imdb.com/title/tt2193021/quotes?ref_=tt_ql_3″)

Das Heldenprofil:

Name: Arrow (Oliver Queen)
Superkraft: keine
Power-Gadget: Pfeil und Bogen
Status: Mensch
Moral: subjektiver Konservatismus
Funktion: Vigilant
Gegner: who have failed the city (die Starling City enttäuschten)
Vorlage DC Comics: Green Arrow

 
Die TV-Serie auf VOX erzählt die Geschichte von Oliver Queen, der als Millionärssohn auf einer Insel strandet und sich dort zur Kampfmaschine “schmiedet”, um die Vergehen seines Vaters zu sühnen. Wieder zurück tötet er als sein geheimes Alter Ego Korrupte und Kriminelle. In den bisher ausgestrahlten Episoden durchläuft er mehrere Heldentypen in ihrer Reinform:
Celebrity und Frauenheld:
Vor dem Schiffbruch und als offizielle Identität war/ist Oliver ein Millionärssohn und Promi. Er feiert exzessiv und erfreut sich an Models und Schönheiten. Seine einzige feste Freundin, Laurel, betrügt er mit ihrer eigenen Schwester, was ihn als einen moralisch verwerflichen, beziehungsunfähigen Macho charakterisiert.
Dieser Teil wird jedoch durch die dramatischen Ereignisse erschüttert und er erkennt auf einmal die große “Liebe” für sie. Dies hält ihn jedoch nicht davon ab noch andere Frauen zu beglücken: Shado, McKeena Hall, Helena Bertinelli und Isabel Rochev. Sein sexuell-aufreizendes Auftreten (enge Lederhose, meist oben ohne) zieht nicht nur die weiblichen Figuren in ihren Bann, sie soll wohl auch die ZuschauerInnen ansprechen. Und so sieht man mindestens 2 Mal in jeder Episode Oliver halbnackt und verschwitzt seine Muskeln präsentieren.
Überlebenskampf und militanter Actionheld:
Auf der Insel wird Oliver zu einer Mischung von Robinson Crusoe und Rambo. Die Parallelen zu beiden Heldenklassikern sind zahlreich.
Robinson Crusoe: Schiffbruch, “eingeborener” Freund, Piraten, der Kampf gegen die Inselbewohner (Militär/Kannibalen), …
Rambo: Folterszenen und Gefangenschaft, Verrat, Veteranenproblematik, Killermaschine, politische Intrigen, Liebe zur Verbündeten, …
Allen drei ist eines gemein: Um zu Überleben muss man töten.
In dieser Zeit verändert sich Oliver zum misstrauischen, gebrochenen, rachsüchtigen, gestählten Killer und Psychopathen, was er in der bisher ausgestrahlten Serie auch nur gering ablegt. Hier bekommt er auch seine neue Identität als er “the hood” und den Bogen seines Freundes übernimmt.
Vigilant
Dieses Doppelleben als Vigilant – Selbstjustiz verübender Killer – ermöglicht Oliver die Liste seines Vaters voller Korrupter “abzuarbeiten und gleichzeitig ein normales Leben als Sohn, Bruder, Freund oder Liebhaber zu führen. Dies erinnert an die vielen Comichelden. Doch im Gegensatz zu den Superhelden ist er ein Mann bar jeglicher übernatürlichen Kräfte. Da er außerhalb des Gesetzes die Bösen zur Strecke bringt, gerät er in Konflikt mit der Polizei, deren Vertrauen er jedoch nach und nach durch seine Taten gewinnt. Wie in der ersten Staffel oft erwähnt, muss er mit den berechtigten Vorwürfen gegenüber einen Vigilanten und Killers leben, z.B. dass er nicht alleine über die Schuld oder Strafe – meist sogar Todesstrafe – eines Menschen entscheiden darf. Auch wenn er anfangs seinen Opfern eine zweite Chance gibt, handelt er nach seinen eigens geschaffenen Moralsystem, welches oft von seiner Umgebung aber auch von ihm selbst in Frage gestellt wird. Besonders da er auch in seinem normalen Leben als Oliver, immer mehr den Eindruck eines traumatisierten, asozialen Psychopathen macht, dessen Menschenkenntnis, Einschätzungsvermögen und Realitätswahrnehmung oft getrübt sind.
Als sein Ruhm auch Nachahmungstäter hervor ruft, die er auch hinrichtet, gerät das Konzept der Selbstjustiz durch sich selbst ins Schwanken. Denn warum ist der eine Vigilant im Recht und der andere nicht?
Viele direkte und indirekte Verweise spielen auf den bekanntesten aller Vigilanten an, Robin Hood. Aus den zahlreichen Adaption der legendären Gestalt hat “The Hood” viel übernommen. Er straft die Reichen und gibt den Armen, jedenfalls in den ersten Folgen. Seine Waffe ist der Bogen und sein Outfit ist grün. Aber abgesehen von diesen offensichtlichen Parallelen, die auch im Comic erhalten sind. Ist er auch ein Patriot, der für eine “bessere” Heimat kämpft. Sein Gegner ist der Sheriff/Detective, der sich auch zwischen ihn und seine Liebe stellt. Doch mit der zweiten Staffel verschwinden die Anspielungen und die Ausprägung eines Sozialrevolutionärs.
Pazifistischer Moralist
Anstatt dessen tritt ein neuer Heldentypus – der von konservativer Moral getriebene Retter: Er versucht anstatt seine Gegner zu töten, sie der Polizei auszuliefern. Er beginnt sich um seine Familie, Freunde, die Opfer des Erdbebens und das Familienunternehmen zu kümmern. Vor allem als Oliver wird er fast zu einem karitativen Helden. Selbstlosigkeit und Aufopferung werden zu den Heldeneigenschaften mit höchster Wertigkeit. So reflektiert auch ein Voice Over des Specials zur ersten Staffel: „True Heroism is sacrifice. The real heroes are the ones that give up the most.“
So leidet Arrow – kurz, undramatisch und kaum überzeugend – am Tod seines Vaters und seines besten Freundes, der Zurückweisung von seiner Liebe, den Ereignissen der “hellish island”, der Fehlbarkeit seiner eigenen Familie und natürlich an den eigenen Fehlern seiner Vergangenheit.

Fazit:
So bleibt die Frage, die sich Oliver selbst oft nicht beantworten kann: Welcher Held ist er nun? Stephen Amell, Darsteller von Oliver Queen, äußert sich in einem Interview, dass die Figur mehrere Persönlichkeiten vereine: “There’s Queen the casual playboy; Queen the wounded hero; Queen the brooding Hamlet; Queen the lover; Queen the man of action, and so on.” (Strachan, Alex (October 11, 2012). “Stephen Amell brings Arrow to small screen.“) Dem stimme ich zu. Die Serie versucht durch Arrow und auch die anderen ProtagonistInnen viele – wenn nicht sogar alle – Heldentypen durchzuexerzieren. Dabei greift sie deren Klischees auf und problematisiert deren Schwächen durch die Handlung oder die Dialoge.
Oliver konstatiert selbst: “Ich bin gar kein Held.” Doch diese falsche Bescheidenheit konnte bisher nicht bestätigt werden. Im Gegenteil! Durch die unterschiedlichen Heldenfacetten und schnellen Wechsel von einem zum nächsten Stereotyp verliert er zwar an Fokus, Tiefe und teilweise psychologischer Authenzität, doch führt er als Seltenheit der Heldengeschichten alle Helden in einer Person zusammen und
becomes something else…

Heldenprofil: Richard B. Riddick

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Not my fight.

(http://www.imdb.com/character/ch0005022/quotes)

Das Heldenprofil:

Name: Richard B. Riddick
Superkraft: kann im Dunkeln sehen
Power-Gadget: alles, was er findet
Status: Furyaner
Moral: Lonesome Cowboy
Funktion: überleben
Gegner: Necromonger / Lord Marshal
Tod nicht absehbar

Ein Antiheld kämpft sich durch das Universum

Nach Pitch Black (2000) und The Chronicles of Riddick (2004) präsentierten uns Vin Diesel und David Twohy vergangenen Herbst nun den dritten Teil der Saga um den Krieger Riddick, die außer den Filmen animierte Kurzfilme und Videospiele umfasst. In Riddick (2013) lässt Twohy seinen Titelhelden in eine ähnliche Umgebung zurückkehren wie in Pitch Black: Mit gewohnter Härte und Entschlossenheit kämpft sich der gestählte Furyaner durch eine trostlose Wüstenwelt, gejagt von Kopfgeldjägern und begleitet von seinem einzigen Freund, einem hundeähnlichen Wesen. Sie alle stehen sie wieder abscheulichen Kreaturen gegenüber, die wie im ersten Teil an H.R. Gigers Aliens erinnern. Auch wenn der aktuelle Film Pitch Black referenziert, ist das Riddick-Universum in seiner dystopischen Ganzheit zu betrachten. Sittenlosigkeit, absolutistische Necromonger, die ganze Welten zerstören und entmachten. Freundschaft, Moral und Vertrauen sind tot.

Fazit: Als einziger Überlebender seiner Art kämpft sich Riddick stark wie Herkules und klug wie Odysseus durch ausweglose Situationen, immer auf der Suche nach dem heiligen Gral, seiner Heimat Furya. Trotz fehlender Wurzeln ist seine Identität gefestigt und er wirkt übermächtig in seinem Tun und der Preis für sein Überleben ist stehts die Einsamkeit, der er wie der lonesome Cowboy im Sonnenuntergang entgegenfliegt.